Gesellschaft
Wir fühlen uns von einem Bild sehr angesprochen, das von C. G. Jung genutzt wurde, um den geistigen Zustand der Menschheit und unsere Potentiale zu beschreiben:
Die Metapher des Rosenstrauches entdecken
Der Rosenstrauch
Ein Bild für das Potential der Menschheit und die Notwendigkeit des gemeinsamen Erblühens.
Ideologiefrei
Warum wir uns an keine Weltanschauung binden und was das für unser Zusammenleben bedeutet.
Die Würde
Unsere Sicht auf die menschliche Würde als biologische Notwendigkeit, nicht als moralischen Anspruch.
Einsamkeit
Über die Isolation in der Gesellschaft und wie angstfreies Handeln neue Wege der Verbundenheit schafft.
Ideologiefrei
Wir vertreten keine Ideologie und fühlen uns an keine Weltanschauung, Religion oder Philosophie, an keinen Staat oder Staatenbündnis, an keine politische Richtung oder Partei gebunden. Das, was uns leitet, ist in jedem Menschen schon vorhanden: Wir wollen ohne Angst in Freiheit und Verbundenheit leben.
Die Gesellschaft ist das ganze große Haus, in dem wir wohnen. Wir können in kein anderes Haus umziehen, das mit der Gesellschaft nichts zu tun hat. Das Haus, in dem wir wohnen, muss stabil sein, und wir müssen uns darin wohlfühlen.
Immer wieder haben wir den Eindruck, als würde in unserem Haus gegenwärtig alles aus den Angeln geraten. Wenn die Hausgemeinschaft zerstritten ist, die Menschen sich gegenseitig übervorteilen, zerstreiten, bekämpfen, schädigen und ausbeuten oder sich einfach nur ignorieren, dann fühlen wir uns nicht wohl in unserem Haus.
Wir haben uns zusammengefunden und das Nichtwissen sowie die Freiheit von Konkurrenz durch Sich Zeigen und Zuhören als „Baumaterial" für gute Zusammenleben in unserem Haus entdeckt, damit seine Stabilität erhalten bleibt.
Wir schließen uns nicht mehr den Cliquen an, die sich in unserem Haus gebildet haben und gegeneinander kämpfen. Ideologien, Nationalismen und auch Religionen, die Gier nach Macht und Geld, alles bringt uns gegeneinander auf. Wir gehen zusammen mit den vielen Menschen, die sich um das Haus und das Zusammenleben kümmern. Wir vernetzen uns auf der Grundlage von dem, was die Gemeinschaft trägt, die menschliche Würde und die Liebe. Wir können beweisen, dass ein liebevolles Miteinander Wohlbefinden und Gesundheit für alle mit sich bringt.
Die Würde
Die Würde ist für uns kein moralischer Begriff und auch kein abstrakter Anspruch an uns, an andere oder an die Gesellschaft. Wir sehen in der menschlichen Würde eine natürliche, gewissermaßen biologische Lebensnotwendigkeit für uns alle. Für ein lebenswertes Leben und um uns wohlzufühlen brauchen wir das persönliche Wohlbefinden und eine gesunde positive Mitwelt. Unsere negativen Gefühle und Empfindungen mahnen uns, die eigene Würde wahrzunehmen. Wenn wir keinen Zweifel an dem eigenen Selbstwert und dem Wert jedes anderen Menschen haben, dann leben wir in Würde.
Das Nichtwissenfühlen bringt uns ganz praktisch in Kontakt mit dem einen Bestandteil der menschlichen Würde, mit der Selbstfürsorge, weil der eigene Wert als Mensch ohne großes Nachdenken empfunden wird. Das Sich Zeigen und Zuhören lässt den anderen Punkt der menschlichen Würde lebendig werden, der gute Umgang miteinander, ohne jegliche Abwertung der anderen Menschen. Beides gibt es nur zusammen.
Möchtest du alles Negative und Destruktive, was du bisher in deinem Leben schlucken musstest und was dir das Gefühl vermittelt hat, irgendwie nicht in Ordnung zu sein, hinter dir lassen? Gehörst du zu den Menschen, die sich einlassen wollen und neugierig auf Liebe und Würde sind? Wir laden dich ein, mitzubauen an dem stabilen Haus einer lebenswerten Gesellschaft.
Einsamkeit
Die Störungen im menschlichen Miteinander zeigen sich nicht nur im Gegeneinander durch Streit und Kampf, sondern auch durch die Isolation, die viele Menschen in der Gesellschaft empfinden, sei es weil sie ausgegrenzt werden, sei es, dass sie aufgrund schlechter Erfahrungen keinen anderen Ausweg sehen, als sich von den Menschen zurückzuziehen, sei es, dass sie keine Alternative zu ihrer Einsamkeit in ihrem Leben sehen.
In den Goldgruben und in den Pusteblumen ist angstfreies gemeinsames Handeln möglich. Ob es in der jeweiligen Gruppe auch gelingt, hängt immer von den Teilnehmern ab. Wenn sie sich an die Spielregeln halten, sind der Kreativität, verbunden zu leben, keine Grenzen gesetzt.
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